Mali
Albanien und ein neues Kapitel…
Seit Monaten erreichen uns Nachrichten aus Albanien, nach denen es schwer war, einfach wieder zum Alltag zurückzukehren.
Bilder von Hunden am Straßenrand.
Aufnahmen verletzter Tiere.
Geschichten von Menschen, die aus dem Urlaub ins Hotel zurückkehrten und das, was sie nur wenige Straßen weiter gesehen hatten, nicht mehr vergessen konnten.
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MALI
Albanien und ein neues Kapitel…
Seit Monaten erreichen uns Nachrichten aus Albanien, nach denen es schwer war, einfach wieder zum Alltag zurückzukehren.
Bilder von Hunden am Straßenrand.
Aufnahmen verletzter Tiere.
Geschichten von Menschen, die aus dem Urlaub ins Hotel zurückkehrten und das, was sie nur wenige Straßen weiter gesehen hatten, nicht mehr vergessen konnten.
Viele schrieben uns später genau dasselbe:
„Dort brauchen Tiere wirklich Hilfe.“
Und vielleicht ist Albanien genau deshalb so lange in unseren Gedanken geblieben.
Denn hinter diesen Bildern standen keine Einzelfälle, sondern eine Welt, in der Hunde oft als Problem gesehen werden, das man am liebsten einfach ignorieren möchte.
Eine Welt, in der Menschen, die vor Ort versuchen zu helfen, oft völlig alleine gelassen werden.
Ohne echte Unterstützung.
Ohne System.
Ohne Zusammenarbeit.
Und manchmal sogar an Orten, an denen Hilfe eher erschwert als ermöglicht wird.
Genau deshalb haben wir begonnen, erste Kontakte zu Menschen aufzubauen, die trotz allem weiterhin für Tiere kämpfen.
Und genau dort haben wir Mali kennengelernt.
Einen Belgischen Schäferhund, der erst vor wenigen Tagen mit einer Schussverletzung am Kopf gerettet wurde.
Es ist ein sehr schwerer Fall.
Auf den Röntgenbildern sind noch immer Schrotfragmente in seinem Schädel zu sehen. Mali sieht kaum noch etwas. Trotz langer Behandlung kehrt die Infektion immer wieder zurück und aus den Wunden tritt erneut Eiter aus.
Sein Körper kämpft seit langer Zeit gegen Schmerzen und Entzündungen. Und trotzdem geht Mali weiterhin ruhig auf Menschen zu und lässt sich berühren, als würde er noch immer daran glauben, dass ihm jemand helfen kann.
Und vielleicht berührt genau das an ihm am meisten.
Denn Mali ist ein sehr junger Hund.
Er hat ein sanftes, ruhiges Wesen und ein enormes Potenzial, irgendwann wieder ein normales Leben zu führen, Vertrauen zu fassen und ein Zuhause zu finden.
Und vielleicht zeigen gerade Hunde wie Mali am deutlichsten, warum wir auch dort helfen möchten.
Denn Albanien wird für uns nicht einfach nur ein weiterer Ort auf der Landkarte sein.
Hinter diesem Land stehen konkrete Tiere. Konkrete Geschichten. Konkretes Leid, das lange Zeit kaum jemand sehen wollte, außer den Menschen, die dort jeden Tag kämpfen.
Und Mali ist einer der ersten Hunde, für die wir wirklich kämpfen möchten.
Heute möchten wir ihm bei seiner weiteren Behandlung, Versorgung, Diagnostik und täglichen Pflege helfen. Wir möchten alles dafür tun, damit er Zeit bekommt, gesund zu werden und eines Tages ein Zuhause findet, in dem er nicht mehr nur ums Überleben kämpfen muss.
Das ist erst der Anfang unserer Geschichte in Albanien. ❤️
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