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Weltwildnistag

Am 3. März hatten wir Weltwildnistag. Dieses Datum ist kein Zufall. Genau am 3. März 1973 wurde Washingtoner Artenschutzübereinkommen ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine internationale Konvention, die einen nachhaltigen, internationalen Handel mit den in ihren Anhängen gelisteten Tieren und Pflanzen, gewährleisten soll. Dank dieses Abkommens kann man besser den Handel mit Pflanzen und Tieren kontrollieren, sprich: der Kampf gegen die Wilderer und Schmuggler wird einfacher. An diesem Tag soll Reichtum von Fauna und Flora geehrt und das Bewusstsein ihrer Einzigartigkeit hervorgehoben werden. Wir sollen uns auch der Gefahr, die ihr durch den illegalen Handeln mit botanischen und zoologischen Exemplaren droht, bewusster werden.

Photo by Anne Nygård on Unsplash

Ziel der Washingtoner Konvention ist die Regelung des Handels mit geschützten Tieren und Pflanzen, seine Kontrolle und Einschränkung. Diese Maßnahmen sind oft wirkungsvoller als Artenschutz im Land ihres Vorkommens. Zu den Länder mit der größten Biodiversität gehören schwach entwickelte afrikanische, asiatische und südamerikanische Staaten und die Eindämmung der Wilderei dort ist nahezu unmöglich wegen der begrenzten Mittel. Aus diesem Grund ist die Grenzkontrolle und Überwachung der inländischen Märkte ein wichtiges Element der Eindämmung von ungleichmäßiger Gewinnung von Tieren und Pflanzen, besonders in den entwickelten Ländern, wo die Nachfrage für Schätze der wilden Fauna und Flora sehr groß ist.

Ein Motto von diesjährigen Feierlichkeiten zur Ehre der wilden Natur ist: „Wälder und Lebensgrundlagen: Erhalt von Mensch und Planet“

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