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Veganuary

Vegetarisch, Vegan – die Begriffe kennen wir schon alle, die andere Art der Ernährung ist sogar für viele fast Mode geworden. Nicht gut? Wenn es ohne Schaden für eigene Gesundheit ist – nur zu!

Warum soll man das überhaupt tun? Es gibt viele Gründe – zu viel Fleischkonsum (sprich: einseitige Ernährung) tut dem Menschen nicht gut. Viele Studien belegen, dass Krankheiten wie Herzinfarkt, hoher Blutdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Diabetes Typ 2 und Übergewicht von übermäßigen Fleischkonsum kommen. Das alleine reicht schon, um zweimal zu überlegen, ob man sich jeden Tag Schnitzel auf den Teller legt oder Arbeitsbrot mit Wurst füllt. Einige verzichten aus ethischen Gründen freiwillig auf Fleisch – warum soll man Tiere töten, um sie zu essen, wenn es Alternativen gibt?

Dass die meisten von uns sich leider ungesund und zu einseitig ernähren, ist schon seit langem bekannt. Die Arzneiindustrie boomt, es werden Nahrungsergänzungsmittel hergestellt was das Zeug hält und es wird uns auch glaubhaft gemacht, dass wir sie unbedingt brauchen, um gesünder zu sein. Stattdessen ist es so einfach: sich etwas mehr Gedanken darüber zu machen, was und wie man isst und vielleicht, dass man sich auch ausreichend bewegt. Viele sind schon auf dem Wege, ihre Ernährung umzustellen oder sich zu überlegen, wie gesund unser Essen ist und wie man es noch verbessern könnte (Bio statt konventionell und regional-nachhaltig statt global und unübersichtlich) aber damit noch mehr Leute diese Chance ergreifen können, sich mit eigener Gesundheit auseinanderzusetzen, brauchen wir großangelegte Projekte. Was fällt uns im Januar dazu ein? Vielleicht Veganuary?! Wenn man ein Neujahrsvorsatz braucht, hier haben wir eins. Ernähren wir uns 31 Tage lang im Januar nur vegan und schauen, was das gebracht hat! Diese Initiative wurde schon 2014 gegründet und jedes Jahr aufs neue, am Anfang des Jahres, fortgesetzt. Veganuary, die gemeinnützige Organisation ermutigt Leute durch diese Kampagne dazu, sich pflanzlich zu ernähren. Man muss sich keine teure Bücher oder Zeitschriften kaufen, um sich zu informieren, worauf man dabei achten soll – es steht alles auf der Internetseite: veganuary.com/de

Wir finden dort einfache Tipps, wie man den Veggiemonat beginnen soll, auf dem Blog findet man viele Rezepte zum Nachkochen – unkompliziert und verständlich geschrieben, wirklich einladend und nach Tageszeiten sortiert. Zahlreiche Einkaufstipps fehlen natürlich auch nicht – viele Geschäfte und Firmen machen mit und bieten sogar Rabatte in diesem Aktions-Monat an oder aber helfen bei Auswahl der Produkten durch Zusammenstellung eigener veganer Erzeugnisse. Die Veganuary-Kampagne hat auch prominente Unterstützung bekommen, unter anderem dabei sind: Hannes Jaenecke, Alicia Silverstone, Paul McCartney, Kaya Yanar, Alec Baldwin – nur um einige zu nennen.

Mich persönlich überzeugt dieser Versuch mehr als nur das ständige Anprangern der fleischhaltigen Kost seitens der überzeugten und fanatisch wirkenden Vegetarier.

Ein Monat lang kein Fleisch zu essen – das schaffen wir doch, oder? 🙂

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