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Soll ich sterben?

Schaut nicht weg! Wartet bitte!

Hört Euch meine Geschichte an, auch wenn sie mithilfe der menschlichen Sprache geschrieben wurde…

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Der eine möchte zu Weihnachten um die Welt reisen, der andere träumt von einem Puppenhaus, jemand wünscht sich ein Teleskop, um die Sterne zu beobachten. Auf der anderen Ende der Welt träumt man von neuen Flachbildschirmen, multifunktionalen Laptops, Elektrorollern, Kaffeemaschinen und Biokosmetik. Ganz oben stehen Uhren und moderne Haushaltsgeräte.

Mein Name ist Pako, ich bin 10 Monate alt. Wenn ich meinen Brief an den Weihnachtsmann schreiben könnte, würde ich ihn um ein neues Bein bitten.
Frag mich nicht, wie es passiert ist. Ich erinnere mich nur, dass ich eines Tages meine Augen öffnete. Ich versuchte aufzustehen und konnte es nicht. Ich sprang mit aller Kraft auf und fiel wie eine Handpuppe. Ich brach zusammen und sah lächerlich aus, aber das war mir so wichtig: Ich wollte laufen! Ich habe andere Pferde um mich herum beobachtet, aber irgendwie hat es nicht geklappt. Einige Leute kamen, um diese anderen Pferde zu holen, sie sahen sie an, schlugen sie, küssten sie und nahmen sie mit. Alle sahen mich mit etwas Mitleid und Abscheu in den Augen an, flüsterten etwas, lachten manchmal leise. Und sie gingen ohne mich. Ich wollte so gerne aufstehen und gehen, das war mein Traum! Ich wollte wie andere Pferde sein. Ich war doch nicht schlechter als sie…

Ich wollte überall hingehen, sogar einen Meter vor mir, sogar zu einem Eimer Wasser. Aber was für andere normal war, war es für mich unmöglich. Ich musste warten, bis der Mann kam und den Eimer mit dem Fuß hinschob. Manchmal habe ich lange gewartet. Ich schätze, sie hatten viele andere Aufgaben.. Als ich durstig war, kroch ich, aber Ihr wisst wahrscheinlich, dass Fohlen keine wunderbare Krabbeltiere sind. Ich wusste aber, dass ich eines Tages laufen würde.

Ich weiß nicht warum, aber niemand hat mich losgeworden. Zumindest nicht sofort. Ich glaube, sie mochten mich! Ich blieb lange bei meiner Mutter, ich lag oft unter ihren Hufen, und sie sah mich an, als wäre ich ihre ganze Welt. Ich habe mich nicht anders oder schlechter gefühlt. Ich war nur Pako, Pako ohne Bein. Ich wusste nicht, dass sie mich nur festhielten, weil ich ein dickes Pferd bin. Meine drei Beine spielten hier keine Rolle.

Eines Tages verschwand meine Mutter . Meine ganze Welt ist verschwunden. Und ich war plötzlich ganz allein. Ich wollte aufspringen und sie suchen, konnte es aber nicht. Ich habe vergessen, dass ich nicht laufen kann.. Aber ich habe hartnäckig geübt. Ich war mir sicher, dass ich meine Mutter eines Tages wiedersehen würde. Und dann wird sie sehen, wie schnell ich laufen kann. Und sie wird stolz auf mich sein.

Und damit endet meine Geschichte. Zumindest ein Teil davon. Ich weiß nicht, was als nächstes mit mir passieren wird. Ich bin nur ein Pferd. Ein Schlachtpferd. Meine drei Beine werden mich gleich zum Schlachten führen. Ein schmaler Korridor bis zum Ende. Ich werde wieder zu Boden fallen. Und noch einmal, für einen Moment werde ich die Welt aus dieser Perspektive sehen. Und dann schließe ich meine Augen. Und dann galoppiere ich endlich. Und ich hoffe, meine Mutter sieht es. Und sie wird stolz auf mich sein. Auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke.

Findet Ihr, Pako sollte sterben, er sollte erlöst werden??

Wir haben ihm eine Stimme gegeben. Wir wollen darum kämpfen, dass er leben kann. Erlösen ist keine Lösung. Nicht in diesem Fall. Wer dieser Meinung ist – bitte helft mit, Geld für Pakos Genesung zu sammeln. Jeder Cent zählt!

Spendenmöglichkeiten im Link unten, in der Betreffzeile bitte “PAKO DE” eingeben.

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Vielen Dank!

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