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Schnee in Afrika

In diesem Jahr hat Afrika jetzt auch einen „richtigen“ europäischen Winter. In der algerischen Stadt Ain Sefra sank die Temperatur bis -3 Grad Celsius und der Sand der Sahara Wüste wurde mit Schnee bedeckt. In den letzten 42 Jahren haben das die Algerier nur 4 mal erlebt.

Bis dahin hat es in Nahen Osten und in Afrikas Wüsten selten geschneit. Diesmal ist es anders: in der Sahara Wüste liegt Schnee und in der Stadt Ain Sefra in Algerien sanken Temperaturen unter Null. Ain Sefra ist als „Das Tor zur Wüste“ bekannt und liegt etwa 1 000 m über dem Meeresspiegel. Die ersten großen Sanddünen der Sahara reichen bis an die Kleinstadt heran. Der Januar ist dort der kälteste Monat des Jahres, die Temperaturen variieren normalerweise zu dieser Zeit zwischen 14 und 15 Grad Celsius. Doch in diesem Jahr erreichten sie die unglaublichen -3 Grad! Das letzte mal hat es dort 2018, 2017 und 1979 geschneit. Diesjähriger Niederschlag war zwar nicht üppig dennoch freuten sich die Bewohner über die Schneelandschaft und fotografiertet oft dieses seltenes Ereignis.
Die Sahara Wüste mit über 9 Millionen Quadratkilometern ist die größte Trockenwüste der Erde und erstreckt sich über fast die ganze Fläche von Nordafrika. Sie ist eine am meisten trockensten und heißesten Stellen auf unserer Erde. In diesem Jahr fiel dort verhältnismäßig viel Schnee und mit Hilfe des Windes verzierte er die Dünen mit fantasievollen Muster.

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