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SASZA

 Stute  Erscheinungsdatum: 7.09.2020
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Aktualisierung: Sasza wurde glücklich adoptiert!

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SASZAS GESCHICHTE

Die Entscheidung, ein Pferd zum Schlachthaus zu schicken, fällt immer schnell. Es geht doch ums Geld, da überlegt man nicht lange. Ist das Tier zu unruhig, nicht willig, hat es eine kleine Macke oder… vielleicht sieht es nicht hübsch genug aus? Es scheint oft so willkürlich zu sein… Was hat Sasza getan, um so enden zu müssen, überlegen wir, wenn wir sie anschauen. Neben dem Händler steht ein kleiner Junge, vielleicht 10-12 Jahre alt. Sein Enkelkind? In der Hand hält er eine Peitsche, wedelt damit wild über dem Kopf des Pferdes und flucht laut. Er möchte seine Überlegenheit und seine Macht zeigen, nur warum? Sasza steht ruhig und bewegt sich nicht mal. Sie will sich nicht schuldig machen, obwohl sie das in seinen Augen schon ist. Der Händler reagiert nicht darauf. Wir auch nicht, obwohl wir innerlich schreien. Aber wir wollen uns nicht aufdrängen, möchten nicht hier rausgeschmissen werden mit unserer Kamera – denn dann können wir Sasza nicht mehr helfen.

Die Menschen mit einer materialistischen Welteinstellung schätzen die Tiere nicht und behandeln sie ohne Respekt. Wenn Ihr denkt, dass die Geschichte von Sasza Euch nicht berührt, weil sie sich weit weg von Euch ereignet – dann irrt Ihr Euch! Das, was heute passiert, hat einen enormen Einfluss auf die Zukunft. Die Welt ist klein, Menschen reisen herum, sie lernen voneinander. Wenn wir so ein Verhalten gegenüber der Tieren zulassen, sollen wir uns nicht wundern, dass die soziale Gefühllosigkeit und Aggression zu etwas Normalen werden. Man kann Empathie nicht selektiv zeigen, denn sie ist keine logische Analyse, sie ist ein Gefühl, oder besser gesagt, ein Mitgefühl.

Wir verhandeln, aber wir dürfen Sasza noch nicht mitnehmen. Sie muss da bleiben während wir weggehen und uns fließen die Tränen. Diesmal unterdrücken wir sie nicht. Tränen der Hilfslosigkeit: die unerklärliche Aggression des Jungen hast uns entsetzt. Wenn so ein Verhalten akzeptiert wird, dann bereiten wir unseren Kinder und Enkel kein schönes Leben auf dieser Welt vor.