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Irys – ein misslungenes Weihnachtsgeschenk?

Irys hat bis zum 28. Dezember Zeit! Seine Uhr tickt immer lauter. Aber bald, wenn Weihnachtslieder erklingen und der erste Stern am Himmel erscheinen wird, während wir langsam das neue Jahr begrüßen, wird Iris dorthin gehen, woher noch kein Pferd zurückgekehrt ist.

Denn leider ist diese Welt so: Einigen bringt der Weihnachtsmann Geschenke zu Weihnachten und andere – sind diese Geschenke. Das Schlimmste ist nur, wenn die ersteren diese Geschenke einfach nicht wollen.

Es sollte ein Geschenk für die Tochter sein. Da sich der Käufer jedoch bei den Verhandlungen nicht für eines der beiden ihm präsentierten Pferde entscheiden konnte, kaufte er beide ohne zu zögern. Mit einem einfachen Plan. Das eine bleibt als versprochenes Geschenk erhalten, das andere geht – noch vor Weihnachten – an den Händler. Es gab keinen einfacheren Weg, das Dilemma zu lösen.

Das Mädchen entschied sich schnell für das andere Pferd, anscheinend war es etwas größer und hübscher. Und so müsste Irys zurück.

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Eine kurze Geschichte, fast weihnachtlich, aber nicht ganz. Denn heute, wenn tausende Lichter in den Fenstern brennen, wenn es nach Lebkuchen duftet und die Leute in der Stadt noch eilend letzte Geschenke kaufen, wenn der Schnee unter den Füßen knarrt, steht Iris gleichgültig in seiner Scheune, am Ende der Welt, vergessen und unerwünscht. Irgendwann wird in ein paar Tagen ein alter Lastwagen auf den Hof kommen. Bei strömendem Winterregen oder Millionen von Schneeflocken werden sie Iris an einem dicken Seil führen, dann wird die Klappe geöffnet und es wird still sein. Sie werden ihn in den Hänger hineinzwingen müssen oder er kommt alleine rein. Ich weiß nicht. Ich weiß aber dass er da nicht höflich eingeladen wird. Zum Abschied wirft ihm die Welt ein paar Regentropfen oder ein paar Schneeflocken auf die warmen Nüstern. Und dann schließen sie die Klappe und der Hänger fährt weg. Wohin er fährt – das wissen wir. Die Schlachthöfe machen zu Weihnachtszeit die besten Geschäfte.

Wir glauben an Wunder. Und statt des Stalls beim Schlachter wollen wir Iris zu Weihnachten die Freiheit schenken.

Die Feiertage sind nicht die beste Zeit, um Leben zu retten. Denn jeder hat Tonnen von Ausgaben, die sich auf magische Weise vervielfachen. Und wenn ich Iris nur verschieben könnte, würde ich das gerne tun. Aber der Tod wählt nicht, fragt nicht nach, wartet nicht

Bis zum 28. Dezember müssen wir etwa 2356 Euro sammeln, um den Kauf und den Transport von Irys zu bezahlen. Ohne dies verpassen wir die Chance, ihn zu retten.

Spendenmöglichkeiten im Link unten, in der Betreffzeile bitte “IRYS DE” eingeben.

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Vielen Dank!

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