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Grüne Schale

Dass wir auch auf wilden Wiesen, im Stadtpark oder im Wald unser Essen finden können, ist mittlerweile bekannt und manche nutzen es regelmäßig. Aber die Tatsache, dass wir Teile von Obst und Gemüse, die wir sonst wegschmeißen, essen können – das wissen bestimmt nicht alle. Doch das schmeckt wirklich!

Wassermelone

Wer mag sie nicht? Erfrischend, saftig, lecker. Wir schleppen uns schwach mit der riesigen Frucht nach Hause, essen den süßen Inhalt und das meiste und schwerste schmeißen wir weg: die Schale. Aber es geht auch anders, man kann sie nämlich essen! Sie schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch gesund: reich an Aminosäuren und Vitamin A. Außerdem enthält sie viele Ballaststoffe, die schnell satt machen. Man kann aus ihr beispielsweise eine Marmelade machen oder sie süß-sauer einlegen. Oder aber einfach zerreiben und unter Salate mischen. Und zu guter Letzt: in einem Smoothie zusammenmixen. Hier finden Sie weitere Ideen und genaue Rezepte.

Kiwi

auch diese Frucht, oder genauer gesagt ihre Schale, ist reich an Ballaststoffen und Vitamin C. Die etwas raue, pelzige Haut ist tatsächlich auch essbar. Vor dem Verzehr aber bitte die ganze Frucht gründlich waschen. Wer die Schale nicht sehen mag, der kann die ganze Frucht in einen Smoothie werfen – man merkt kaum, dass die Kiwi nicht geschält worden ist.

Erdbeeren

Klein aber fein: der kleine grüne Stängel oben drauf und kleine Blätter drumherum beherbergen Vitamin C, Eisen und wieder Ballaststoffe, welche die Darm-Peristaltik fördern. Ist geschmacklich neutral, also kann man getrost gleich alles zusammen essen: die schöne rote Frucht und die grünen Blättchen. Geht auch als Salat- oder Smoothiebeigabe.

Radieschen

Die lästigen Blätter, die so schnell schlapp werden (man soll sie möglichst schnell von den Radieschen abtrennen damit die letzten länger frisch bleiben) können wir zu einem Pesto verarbeiten und das schmeckt wirklich gut. Mit Olivenöl, Knoblauch, Salz, Pfeffer und vielleicht Sonnenblumenkernen zusammenmixen – fertig. Die Blätter haben einen starken Eigengeschmack deshalb schmecken sie auch ohne Zugabe von anderen Zutaten gut.

Möhren

oft kann sie mit ihrem Begleiter kaufen: dem Möhrengrün. Und dann heißt es: entweder verfüttert man sie an die Kaninchen oder isst sie selber. Angeblich ist es sogar nahrhafter als die Wurzel. Schmeckt gut als Pesto, Salatbeigabe oder Smoothiezutat.

Blumenkohl

Besonders auf dem Wochenmarkt kann man den Kohl mit vielen grünen Blättern drumherum kaufen. Und diese sollen nicht einfach aussortiert sondern mitgegessen werden. Gegrillt, als Zutat in der asiatischen Küche mit Soja-Soße gedünstet…oder als Chips. Hier geht es zu den Rezepten.

Brokkoli

Meistens schmeißt man den etwas weniger dekorativen Teil weg: den Stiel. Doch der schmeckt wirklich lecker, etwa so ähnlich ähnlich wie Kohlrabi. Gut genießbar als Snack für Zwischendurch mit Dipp oder einfach als Suppengemüse.

Avocado

wirklich…der Kern? Ja. Getrocknet und anschließend gerieben kann er überall eingesetzt werden. Als Brotteigbeigabe, Soßenzutat, im Joghurt oder Smoothie. Wirkt entzündungshemmend , beugt Sklerose vor, senkt den Blutzucker im Organismus und kann auch helfen, Blutdruck zu senken. Gründe genug?

Und bei alldem nicht vergessen – wenn man auch die Schale oder das Grünzeug isst – hat man weniger Müll. Und das freut die Umwelt am meisten!

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