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ARABKA

 Stute
Erscheinungsdatum: 2013
Geboren ungerfähr: 2003
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Arabka genießt volle Patenschaft, wir bedanken uns sehr bei allen ihren Paten!

Arabka, eine Stute aus der Gruppe der Pferde aus Klenica (Kleinitz) kam zu uns 2013.

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ARABKAS GESCHICHTE

Schauen Sie sich das Foto von Arabka an. Wie lange dauert es? Für Sie – ein paar Sekunden. Für Arabka – ihr Leben. Ihre Geschichte – grausam.

Das Problem der Pferde aus Klenica beschäftigte uns schon lange. Sie bewohnten enge, kleine Boxen, viel zu niedrig für sie. Die Stahlträger der Decke schürften die Rücken der Tiere. In der Luft hing der Amoniakgestank, kleine Fenster ließen viel zu wenig Licht rein. Die Pferde, abgemagert, standen bis zu den Knien in eigenem Dreck. Der Besitzer – ein schon in die Jahre gekommener Züchter (!) „kümmerte“ sich auf eigenartige Weise um seine Pferde.

Als wir zwei Hengste abgeholt haben und Anzahlung für weitere machen wollten, lehnte er ab. Er wollte die anderen Pferde behalten. Er behauptete, der Platz seiner Herde ist bei ihm, sie sollten in Ruhe gelassen werden, sollten im Stall „schlafen“ und sich dort erholen. Man sollte sie nicht stören auch nicht durch Misten oder Futtern. Raus durften sie auch nicht.
Wir sind so schnell wie möglich daraus. Schlechtes Gewissen überkam uns: Nichts machen zu können und die Pferde diesem Menschen zu überlassen, das ist einfach nicht menschlich. Doch es ging nicht anders, wir hatten aber das Gefühl, dass es nicht unser letztes Besuch dort war. Aber… ob die Tiere das überleben werden, wenn sie weiterhin auf den alten Mann und seine krankhafte Vorstellungen vom Pferdeleben angewiesen bleiben? Erstaunlicherweise wollte keine Behörde die Entscheidung über die Freigabe der Pferde treffen, wo hier ein klarer Fall der Tiermisshandlung vorlag.
Erst nach einigen Jahren war es soweit: wir bekamen einen Anruf aus dem Gemeindeamt, der alte Mann ist gestorben und seine Familie möchte, dass wir die Tiere abholen. Wir zögerten nicht. Von sechs sind nur fünf übriggeblieben. Alle stark unterernährt, mit angeschwollenen Beinen, fast blind. Sie brauchten sofortige Hilfe aber wir waren uns nicht sicher, ob sie überleben werden. Doch, es hat geklappt!